Archiv

Wie werde oder bin ich ein geeigneter Einzelvormund ?

Schulung für Interessierte beim Pflegeelternverein„Kreisgruppe – KiAP Herzogtum Lauenburg e.V.“

Immer wieder wird leiblichen Eltern, aus unterschiedlichen Gründen, das Sorgerecht für ihre Kinder entzogen. In den meisten Fällen wird dann ein Amtsvormund eingesetzt, der sich an Eltern statt um die Bedürfnisse und Rechte des Kindes kümmert.
Das Gesetzt hält es für eine angemessenere und effektivere Lösung, einen geeigneten Einzelvormund für das Kind einzusetzen. Dieser kann sein Mündel durch den weit größeren persönlichen Bezug viel individueller vertreten.

Der Gesetzgeber hat in § 1791b BGB klar geregelt, dass im Bezug auf die Art der Vormundschaft eine Einzelvormundschaft immer Vorrang vor einer Amtsvormundschaft haben muss. Für das Jugendamt ergibt sich deshalb, nach § 56 Abs. 4 i.V.m. § 53 Abs.1 SGB VIII, ein gesetzlicher Auftrag zur jährlichen Prüfung, ob im Interesse des Kindes seine Entlassung als Amtspfleger oder Amtsvormund und die Bestellung eines Einzelvormundes angezeigt ist. Außerdem ist das Jugendamt verpflichtet dem Familiengericht eine entsprechende Mitteilung und Vorschläge zu machen.
In der Praxis wird diesen Vorgaben nur äußerst selten Genüge getan und so findet der Einsatz eines Einzelvormundes überwiegend nicht statt.
Die Kreisgruppe KiAP – Herzogtum Lauenburg e.V. konnten den Landesverband KiAP- Kinder in Adoptions- und Pflegefamilien für eine Schulung zum Thema „Einzelvormünder“ gewinnen.
Ziel dieser Schulung ist es Menschen, die sich vorstellen können eine Einzelvormundschaft zu übernehmen, über die Aufgaben, Rechte und Pflichten eines solchen zu informieren , um sie so gezielt auf diese Aufgabe vorzubereiten.
Die Durchführung der Schulung übernehmen zwei Vorstandsmitglieder des Landesverbandes.

Im Anschluss an die Schulung bekommt jeder Teilnehmer eine Teilnahmebescheinigung, die auch zur Vorlage beim Vormundschaftsgericht genutzt werden kann.
Für KiAP- Mitglieder ist die Schulung kostenlos. Nichtmitglieder zahlen einen Kostenbeitrag von €15,00.
Stattfinden wird sie am Donnerstag, den 18.05.2017
von 19.00 Uhr bis 22.00 Uhr in den Räumen von KIBIS, Wasserkrüger Weg 7 in 23979 in Mölln (barrierefrei).
Verbindliche Anmeldungen bei Marlis Peters 

Tel. :04536/9979264

oder per Mail an: info@kiap-herzogtum-lauenburg.de


Terminänderung

für monatliches Treffen für Adoptiv – und Pflegeeltern

Die Kreisgruppe KiAP ( Kinder in Adoptions- und Pflegefamilien) – Herzogtum Lauenburg e.V, lädt zum monatlichen Treffen am Freitag, den 17.03.2017 von 9.00 Uhr – 12.00 Uhr in 23898 Sandesneben ein.

Hier besteht für Adoptiv- und Pflegeeltern oder solche, die es werden möchten,  die Möglichkeit sich über  verschiedenste Themen auszutauschen, zu informieren oder einfach nur zu klönen.

Um Anmeldung wird gebeten unter Tel.: 04536 -9979264 oder info@kiap-herzogtum-lauenburg.de


Ihr lieben Adoptiv – und Pflegeeltern,

Über die Spendenaktion, „Pfand_tastische Box“ bei Edeka Martens in Sandesneben,

haben wir 450€ ! für unser Malprojekt „Gemeinsam neue Wege gehen“ erhalten!
Wir freuen uns nun, dass wir Euch zu einer ganz besonderen Veranstaltung einladen dürfen!
Ihr habt noch bis Sonntag, den 22.01.2017, die Möglichkeit über unseren „Doodle“ einen Tag auszuwählen ; )
Am Samstag, den 11.03.2017 oder Samstag, den 29.04.2017, werden wir von 10.00 Uhr – 18.00 Uhr, in der ehemaligen Gaststätte „Koppelkaten“,

Koppelkaten 7 in 23881 Koberg, die Gelegenheit bekommen mit der Künstlerin Hanny Barth aus Malente intuitives Malen zu erleben.
Die Grundkosten (Angebot der Künstlerin und Raum) sind durch die Spende gedeckt.
Für jede Teilnehmer*in würden Materialkosten in Höhe von 30€ entstehen.
Wir laden Euch herzlich ein, gemeinsam einen Tag „Auszeit“ zu erleben

und mit einem tollen Erinnerungsstück daran nach hause zu gehen!
Es wäre toll, wenn jeder/ jede etwas für ein Mittagsbuffet mitbringt – für Getränke sorgen wir!
Die Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt.

Bitte meldet Euch verbindlich bis zum 22.01.2017 bei uns an, damit wir den Termin fest buchen können!

Wir freuen uns auf Euch!

Liebe Grüße Euer Vorstand der KiAP Kreisgruppe – Herzogtum Lauenburg e.V.

Aktion „Pfand _tastische Box“ bei  Edeka Martens in Sandesneben ermöglicht Pflegeeltern eine Auszeit

 

Zeit  zum Ausruhen oder Innehalten ist gerade  für Pflegeeltern etwas Außergewöhnliches. Pflegefamilien sind ständig „öffentlich“, werden bewertet und haben ein überdurchumlegerschnittliches Maß an Erwartungen zu erfüllen, da viele Fachbereiche, sowie die Herkunftsfamilien der Pflegekinder Teil  ihres Alltages sind.

Der Wunsch nach einer Möglichkeit, sich aus dem Alltag ausklinke zu können ,weg von den Anforderungen, dem Leistungsdruck und den Erwartungsansprüchen Dritter, ist daher groß. Einmal seinen Gedanken und Gefühlen Zeit und Raum schenken können! Einmal nur für sich ganz allein da zu sein!

Diesen Wunsch kann der Pflegeelternverein „Kreisgruppe KiAP (Kinder in Adoptions- und Pflegefamilien) Herzogtum Lauenburg e.V., der seinen Sitz in Sandesneben hat, den Pflegeeltern des Kreises nun erfüllen.

Durch die Aktion „Pfand_tastische Box“ bei Edeka Martens in Sandesneben und die wunderbare Unterstützung vieler Spender und Spenderinnen, die ihre Pfandbons zur Verfügung stellten, kamen unglaubliche 450,02€ zusammen.

Dieser Betrag erlaubt dem Verein nun den Pflegeeltern, im Frühjahr 2017 in der ehemaligen Gaststätte „Koppelkaten“  in Koberg, einen Malworkshop anzubieten.

Die freischaffenden Künstlern/ Kunst- und Kreativtherapeutin Hanny Barth wird diesen Workshop leiten.  Der Pflegeelternverein KiAP möchte Pflegeeltern hier die Gelegenheit geben, Abstand zum Alltag zu bekommen.

Der Verein bietet außerdem Fort- und Weiterbildungen an, unterstützt Pflegefamilien im Alltag, bei Behördengängen, in Krisen oder in rechtlichen Fragen und unterstützt die Verbesserung der Vernetzung aller Beteiligter im Leben von Pflegekindern.

Die Vorstand bedankt sich  herzlich, bei allen, die diese wunderbare Auszeit ermöglicht haben und wünscht  ein gesundes Jahr 2017.


Ein „Roter Faden“ für Pflegeeltern

 

Die Kreisgruppe KiAP- Herzogtum Lauenburg ev. lädt Pflege – und Adoptiveltern, sowie alle Interessierten zum ersten von drei Themenabenden zum Thema „ Roter Faden“ für Adoptiv– und Pflegeeltern ein.

 

Die Abende sollen über Möglichkeiten, Hilfen und Unterstützung im Alltag mit „fremd untergebrachten“ Kindern und deren Bedarfen informieren.

Oft wird dieser Alltag als große Herausforderung empfunden und die Kenntnis über Unterstützungsmöglichkeiten fehlt. Oder es wurde bereits eine Diagnose gestellt, jedoch ist das Wissen über den Umgang und mögliche Hilfen gering.

Frau Marion Praszler, von der „Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige“ von der Vorwerker Diakonie in Ratzeburg, wird den ersten Themenabend am Donnerstag, den 15.09.2016 um 19.00 Uhr in den Räumen von KIBIS, Wasserkrüger Weg 7 in 23979 in Mölln, gestalten.

 

Frau Praszler wir an diesem Tag einen „Überblick über das Teilhaberecht“ geben. Dies betrifft Adoptiv – und Pflegekinder mit Beeinträchtigungen, aber auch jene, mit besonderem Förder – oder Unterstützungsbedarf .

 


 

Ihr lieben Adoptiv – und Pflegeeltern,

vielleicht haben es einige von Euch in der Zeitung gelesen – seit dem 19.08.2016 gibt es ein neues Urteil zum Bewilligungsverfahren der Schulbegleitungen für Grundschulkinder.
Das Gericht hat klar zum Ausdruck gebracht, dass der Streit um die Finanzierung dieser unterstützenden Maßnahme NICHT auf dem Rücken der Familien und betroffenen Kinder ausgetragen werden darf! Es weißt darauf hin, dass Land und Kreise eine angemessene Lösung finden müssen ohne, dass ein Kind damit belastet wird!

artikel-schulbegleitung-ln-23-08-2016

artikel-schulbegleitung-ln-20-08-2016_0001

 


 

Einladung zum FACHTAG zum Thema

 

Das Fetale Alkoholsysndrom

  • eine pränatale Schädigung mit bleibenden Folgeschäden in der Kindheit,
  • in der Adoleszenz und im Erwachsenenalter –

 

Samstag, 02. Juli 2016

von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Festsaal im Rathaus der Stadt Schwarzenbek

 Ritter-Wulf-Platz 1, 21493 Schwarzenbek

wpb998893e_05_06

 

Referent:

Prof. Dr. Hans-Ludwig Spohr vom

FASD – Zentrum Berlin

 

Fetale Alkoholspektrum-Störungen (FASD) bezeichnen die vorgeburtlich entstandene Schädigung eines Kindes durch von der schwangeren Mutter konsumierten Alkohol. Das Fetale Alkohol Syndrom ist in seiner Variablität sehr vielgestaltig und reicht von ausgeprägten Verhaltens- und Lernstörungen bis hin zu schweren körperlichen und geistigen Behinderungen sowie irreparablen Schädigungen des Zentralen Nervensystems.

Der Wissenschaftler und Arzt Prof. Dr. Hans-Ludwig Spohr setzt sich seit über 40 Jahren für  alkoholgeschädigte Kinder ein. Er ist auf diesem Gebiet einer der führenden Wissenschaftler und

Diagnostiker Deutschlands, der für sein besonderes Engagement und seinen Beitrag zur Verbesserung der Versorgung dieser Kinder vom Bundespräsidenten mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet wurde.

Podiumsdiskussion mit:

  • Frau Sparding (Kreis Herzogtum Lauenburg, Fachdienstleitung Soziale Dienste Nord und Fachreferentin Pflegekinderdienst)
  • Herr Dr. Riederer (Kreis Herzogtum Lauenburg, Fachdienstleitung Fachdienst Eingliederungs- und Gesundheitshilfe)
  • Frau Peters (1. Vorsitzende, Landesverband für Kinder in Adoptiv- und Pflegefamilien Kreis Herzogtum Lauenburg e.V.)

Die Teilnahme am Fachtag ist kostenfrei.

Bitte melden Sie sich bis zum 20. Juni 2016 per E-Mail oder Fax unter folgender Adresse an: c.hoenemann@kreis-rz.de, Fax: 04541 / 888 – 170.

Archiv