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Wie werde oder bin ich ein geeignet

Einladung nach Wismar –wieder ein kleiner Schritt zur besseren Vernetzung!

Am Mittwoch, den 18. April 2018 durften Gabriele Koop und ich einen spannenden, lehrreichen und verbindenden Tag in der wunderbaren Hansestadt Wismar verbringen.

An diesem Tag fand die Eröffnungsveranstaltung der „14. Wochen der Gemeindepsychiatrie – vom 18.April bis 20.Juni 2018“ des Landkreises Nordwestmecklenburg und der Hansestadt Wismar statt.

Auch wir waren als Pflegeelternverein, gemeinsam mit der FASD Selbsthilfegruppe Lübeck und Umgebung zur Vorstellung unseres „regionalen Hilfsangebotes“ eingeladen worden.

Zwischen 13.00 Uhr  und 18.00Uhr sollte es darum gehen, die Herausforderungen, Perspektiven und Hilfsangebote zum Thema „Dem sucht – und psychisch belasteten Familienalltag gemeinsam begegnen“, möglichst vielseitig darzustellen.

Nach einem eindrücklichen und klaren Grußwort des amtierenden Bürgermeisters von Wismar, Herrn Thomas Beyer,  hörten wir im ersten Teil mehrere Vorträge von Menschen, die den betroffenen Familien auf fachlich – medizinischer Ebene begegnen.

Wir hörten einen sehr ergreifenden, autobiografischen Bericht von Frau Undine Gutschow,  die ihr Leben, nach einer durch Alkohol und psychischen Belastungen geprägten Kindheit, durch Eigeninitiative, ihren Glauben und mit Hilfe von Fachleuten stabilisieren konnte.

Außerdem hörten wir  u.a. Vorträge des Oberarztes Dr. Michael Bolz von der Universitätsfrauenklinik und Poliklinik am Klinikum Südstadt Rostock, zur „Auswirkung von Alkohol und Drogen

auf die Schwangerschaft und das ungeborene Kind“ und einen Vortrag der Leiterin der Fachambulanz für Alkohol – und Drogenkranke Greifswald, Frau Kathrin Elsner, zum Thema „Kinder von suchterkrankten Eltern – mögliche psychische Auswirkungen auf die Kinder/ Heranwachsenden“.

In den Beiträgen spiegelten sich auch viele unserer Erfahrungen und Erkenntnisse aus unserem Alltag mit den Kindern und deren Geschichten wieder.

Im zweiten Teil der Veranstaltung ging es um „Regionale Partner zur Unterstützung psychisch – und suchtbelasteter Familien“.

Bei jedem vorgestellten Projekt und alle Vortragenden wurde das große Engagement deutlich, dass gerade in diesem Bereich so notwendig ist!

Wir sind stolz und dankbar darüber, dass wir die Vortragsreihe mit dem Vorstellen der „Kreisgruppe KiAP Herzogtum Lauenburg e.V.“und der „FASD Selbsthilfegruppe Lübeck und Umgebung“ beschließen durften. Leider musste Frau Schultz, Initiatorin der Selbsthilfegruppe, aus persönlichen Gründen, ihre Beteiligung absagen. Wir übernahmen auch ihren Teil der Präsentation.

Passend, als letzte Chance für so manches Kind, in dessen Herkunftsfamilie viele der an diesem Tag vorgestellten Hilfen nicht auf fruchtbaren Boden fielen….

Gabi und ich hatten einen interessanten Tag, geprägt von Austausch, Vernetzung und Wertschätzung eines unbezahlbaren Engagements für diese Gesellschaft!

Wir konnte neue Kontakte knüpfen, Denkanstöße geben und haben viele wertvolle Eindrücke und Informationen mitgenommen!

Ein Teil des Nachmittags begleitete der Schüler Ank Khoa Tran, mit seinem tollen Gesang und Klavierspiel.

Ank KhoaTran produziert bereits zum wiederholten Male mit anderen Jugendlichen ein Musical ein, das im Juni im Wismarer Theater aufgeführt wird. Die Jugendlichen erarbeiten alles in Eigenregie und ausschließlich  mit Spenden finanziert. Ein sehr beeindruckender junger Mann!

Der Tag war von den Verantwortlichen, Frau Schmidt und Frau Rieck, sehr gut vorbereitet.

Vielen Dank!

Herzliche Grüße im Namen des Vorstandes

Marlis Peters

 


 Bundesverwaltungsgericht stärkt Pflegeeltern….

 

Was bedeutet das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes für Pflegeeltern des Kreises Herzogtum Lauenburg?

Hier die Berichterstattung der Lübecker Nachrichten.

LN-Online

 


Systemische Ordnungen in Familien….

Mittwoch den 31.01.2018

Das Thema des Elternabends der Kreisgruppe KiAP wirkte auf den ersten Blick eher sachlich und konnte bei manchem den Eindruck erwecken, dass es hier sehr theoretisch werden würde.

Die Teilnehmer/innen des Abends konnten sich schnell davon überzeugen, dass „Systemische Ordnungen in Familien“nichts mit Formeln, Tabellen und vorgefertigten Lösungsansätzen zu tun hatten.

Frau Nicole Klütz brachte den Anwesenden mit viel Humor und  eindrucksvollen Beispielen die Methode der „Systemischen Familienaufstellung“ nahe.

Wie verändert sich eine Paarbeziehung mit der Geburt des ersten Kindes? Wie geht es einem Kind, dass keinen Kontakt zu einem leiblichen Elternteil habe kann?

Diese Fragen wurden durch die Methode des „Familienstellens“ tatsächlich sichtbar, da hier Stellvertreter für die  realen  Personen in entsprechender  Konstellation im Raum stehen. So werden z.B. Abstände, Kontakt oder „innere Verbundenheit“ zu einem realen Bild.

Die Anwesenden konnten bestimmte Zusammenhänge deshalb deutlicher wahrnehmen und  Schwierigkeiten in Familienkonstellationen besser nachvollziehen.

Am Ende des Abends ging so mancher mit einer neu gewonnenen Erkenntnis für den eigenen Alltag nach hause.

Frau Klütz lud die Anwesenden ein das „Aufstellen“, an einem Ihrer offenen „Aufstellungsabende“ persönlich zu erleben. Wer neugierig geworden ist, kann sich auf ihrer Homepage www.haltestelle-kluetz.de eingehender über Frau Klütz und ihre Arbeit informieren.

 


Fundsache
Diese Gastkolumne haben wir in den LN vom 18.01.2018 gefunden. 

Kinder ohne Schutz

 Berlin

Ein kleiner Junge wird Pädophilen im Internet angeboten – vom Lebensgefährten seiner Mutter, mithilfe seiner Mutter. Das Jugendamt wusste, dass der Mann wegen sexuellen Missbrauchs vorbestraft ist und es zu seinen Bewährungsauflagen gehört, dass er mit Kindern nie allein sein darf. Trotzdem kann er den Neunjährigen monatelang missbrauchen.

Das Freiburger Drama lässt fragen: Wie ist es um den Kinderschutz in Deutschland wirklich bestellt? Trotz fortschreitender Gesetzgebung sind die Unsicherheiten im Umgang mit Verdachtsmomenten groß. Daran wird auch die gute Absicht einer neuen GroKo, Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen, wenig ändern. Denn Kinder brauchen nicht so sehr neue Gesetze – sie brauchen mutige Erwachsene.

Menschen, die hinschauen, sich Zeit nehmen und sich trauen, Verantwortung zu übernehmen. Kinder brauchen keine verunsicherten Erwachsenen, die sich im komplizierten Netzwerk von Zuständigkeiten verlaufen. Sie brauchen Sozialarbeiterinnen, die einschreiten, Lehrer, denen sie vertrauen können, Nachbarn, die nachfragen und am Ende Richter, die sich nicht nur am „Elternrecht“ festklammern. Wer sorgt sich darum, dass Familienrichter angemessen ausgebildet werden für eine Aufgabe, die weit über juristisches Fachwissen hinausgeht?

Und: All diese potenziellen Beschützer brauchen Zeit und Rückhalt. Aber es fehlen Ressourcen, sprich Personal. Kinderschutz ist kompliziert – und nur möglich, wenn wir uns entscheiden, dafür Geld auszugeben. Es ist gut investiert.

Bernd Kasper ist Sozialpädagoge und Autor von „Kindeswohl – Eine gemeinsame Aufgabe“.

Von Bernd Kasper

Herr Kasper hat uns gebeten, die Kolumne um einen wichtigen Satz zu ergänzen…..

Das Problem im Fall Freiburg lag nach bisherigen Informationen ja weniger bei den Jugendbehörden und mehr bei den Gerichten. Das Jugendamt hat sehr wohl eine Inobhutnahme vorgenommen, die durch das Gericht widerrufen wurde.

 

Portrait Bernd Kasper

Inhalt und Leseprobe


Pflegegeld darf nicht angerechnet werden

Erstmals haben jetzt Bundesrichter entschieden: Pflegegeld aus der gesetzlichen Pflegeversicherung (nach SGB XI) darf nicht auf das Pflegegeld der Jugendhilfe für die Pflege und Erziehung von Pflegekindern (nach SGB VIII) angerechnet werden. Mit dieser abschließenden Grundsatzentscheidung schiebt das Bundesverwaltungsgericht einer inzwischen weitverbreiteten Praxis vieler Jugendämter einen Riegel vor und bringt betroffenen Pflegefamilien endlich Rechtssicherheit.

In der Begründung ihres Urteils vom 24. November 2017 (Az. BVerwG 5 C 15.16) schreiben die obersten Verwaltungsrichter, dass eine solche Kürzung von Leistungen nicht durch das Gesetz gedeckt ist: „Eine Anrechnung des Pflegeversicherungsgeldes mindert das den Klägern zustehende Pflegegeld und bedarf deshalb einer gesetzlichen Grundlage. An dieser fehlt es.“ Beide Leistungen, so die Richter weiter, dienen grundsätzlich unterschiedlichen Zwecken und sind nebeneinander zu gewähren.

Pflegefamilien, in denen bislang eine entsprechende Verrechnung oder Heranziehung stattgefunden hat, wird geraten, unverzüglich eine Überprüfung der grundlegenden Bescheide zu verlangen und damit auch rückwirkend ein ggf. zu Unrecht abgezogenes Pflegegeld der Pflegeversicherung (bzw. der Opferentschädigung) zu erhalten.

Erstritten wurde das Urteil von der Rechtsanwältin Gila Schindler, KASU – Kanzlei für soziale Unternehmen, Heidelberg/Berlin.

Hier finden Sie einen Auszug des Urteils als PDF

Quelle: Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V.


Elternabend des Pflegeelternvereines  KiAP – Herzogtum Lauenburg e.V. zum Thema „Systemische Ordnungen in Familien“

 

Der Pflegeelternverein KiAP lädt alle Interessierten zu einem Elternabend am Mittwoch den 31.01.2018 ein. Nicole Klütz, Erzieherin und  Bindungstherapeutin  aus Krummesse wird,  im Heilig Geist Zentrum, Immenstelle 13 in 23879 Mölln, von 19.00 Uhr – 20.30 Uhr, einen Einblick in die systemischen Ordnungen in Familien geben.

Die systemischen Ordnungen helfen, viele Probleme, die in Familien, Gruppen und anderen Gefügen auftreten, besser  zu verstehen und sichtbar zu machen. An diesem Abend gibt  Frau Klütz anhand verschiedener Beispiele der unterschiedlichen Zusammensetzungen in Familien wie z.B. Pflege – oder Adoptivfamilien aber auch Patchwork oder Eltern/Großelternkonstellationen, einen Einblick in dieses Thema.

Jede/r, der sich für dieses Thema interessiert,  ist herzlich willkommen!

Die Teilnahme kostet 4,-€ pro Teilnehmer, für Mitglieder der Kreisgruppe KiAP Herzogtum Lauenburg e.V. ist die Veranstaltung kostenlos.

Falls Sie weitere Informationen möchten erhalten sie diese  unter Tel.: 04536-9979264 oder info@kiap-herzogtum-lauenburg.de

 


 

Weihnachten

Das soll für Dich bedeuten…

…stille Augenblicke

Zeit zum Innehalten

in fröhliche Gesichter zu schauen

Überraschungen, die gelingen

ganz unverhoffte Glücksmomente

dich an gute Zeiten zu erinnern

nette Begegnungen

Kinderlachen

Herzensfreude

leise Melodien

großzügige Gesten

Sternschnuppennächte

Lichterfunkeln

ein warmer Platz an kalten Tagen

Feiertagsgefühle

großartige Kleinigkeiten

Wunschlos – Glücklich – Momente

kleine Liebenswürdigkeiten

gute Gedanken

Geborgenheit

jemand, der Dir ein Lächeln schenkt

kleine und große Wunder

In diesem Sinne wünschen wir Euch und Euren Familien ein friedliches, ruhiges Weihnachtsfest und für das neue Jahr Gesundheit, Freude und viele tolle Erfahrungen!

Euer Vorstand

 

 


 

 

Schön war´s……

als am Freitag, den 15.12.2017 Adoptiv – und Pflegeeltern aus dem ganzen Kreis Herzogtum Lauenburg den Weg in das „Alte Pastorat“ in Sandesneben fanden.

Unser Adoptiv – und Pflegeelternverein hatte sie,  im vorweihnachtlichen Trubel, zu einer kleinen „Verschnaufpause“ eingeladen.

Möglich wurde dies durch eine großzügige Spende der  „OVB – Vermögensberatung AG“, dank der die Adoptiv – und Pflegeeltern bereits im  März diesen Jahres einen gemeinsamen, Kinder freien Abend im  Schmidt`s Theater in Hamburg genießen konnten.

Mit einem  weihnachtlichen Lied vom kleinen Stern stimmten sich alle auf diesen Nachmittag ein. Gemeinsam wurde  dann erst einmal an einem schön gedeckten Tisch Kaffee getrunken, Kekse gegessen und wichtige Erlebnisse ausgetauscht.

Nachdem sich die Kinder gestärkt hatten, wurden sie von einer Heilerzieherin in einen anderen Raum zum Basteln eingeladen. Die jugendlichen, leiblichen Töchter Laura und Ronja, aus den Familien des Vereinsvorstandes, hatten sich zudem als Helferinnen zur Verfügung gestellt.

In den nächsten eineinhalb Stunden hatten nun auch die Eltern ein bisschen  Zeit, sich in Ruhe auszutauschen, zu Klönen und  natürlich den großen Erfolges der Familie Koop  vor dem Bundesverwaltungsgericht zu feiern, der eine bundesweite Stärkung  von Pflegeeltern mit beeinträchtigten Pflegekindern bedeutet!

Am Ende des Nachmittags gingen alle zufrieden, gestärkt und stolz auf ihre wunderbaren  Basteleien mit einem „Erinnerungslicht“ nach Hause. Es waren sich übrigens alle einig, dass so ein Nachmittag unbedingt wiederholt werden sollte….auch, wenn nicht gerade Weihnachten ist….

Viele liebe Grüße                                                                                                                                            Euer    Vorstand

 

 


 

 

Immer wieder wird leiblichen Eltern, aus unterschiedlichen Gründen, das Sorgerecht für ihre Kinder entzogen. In den meisten Fällen wird dann ein Amtsvormund eingesetzt, der sich an Eltern statt um die Bedürfnisse und Rechte des Kindes kümmert.
Das Gesetzt hält es für eine angemessenere und effektivere Lösung, einen geeigneten Einzelvormund für das Kind einzusetzen. Dieser kann sein Mündel durch den weit größeren persönlichen Bezug viel individueller vertreten.

Der Gesetzgeber hat in § 1791b BGB klar geregelt, dass im Bezug auf die Art der Vormundschaft eine Einzelvormundschaft immer Vorrang vor einer Amtsvormundschaft haben muss. Für das Jugendamt ergibt sich deshalb, nach § 56 Abs. 4 i.V.m. § 53 Abs.1 SGB VIII, ein gesetzlicher Auftrag zur jährlichen Prüfung, ob im Interesse des Kindes seine Entlassung als Amtspfleger oder Amtsvormund und die Bestellung eines Einzelvormundes angezeigt ist. Außerdem ist das Jugendamt verpflichtet dem Familiengericht eine entsprechende Mitteilung und Vorschläge zu machen.
In der Praxis wird diesen Vorgaben nur äußerst selten Genüge getan und so findet der Einsatz eines Einzelvormundes überwiegend nicht statt.
Die Kreisgruppe KiAP – Herzogtum Lauenburg e.V. konnten den Landesverband KiAP- Kinder in Adoptions- und Pflegefamilien für eine Schulung zum Thema „Einzelvormünder“ gewinnen.
Ziel dieser Schulung ist es Menschen, die sich vorstellen können eine Einzelvormundschaft zu übernehmen, über die Aufgaben, Rechte und Pflichten eines solchen zu informieren , um sie so gezielt auf diese Aufgabe vorzubereiten.
Die Durchführung der Schulung übernehmen zwei Vorstandsmitglieder des Landesverbandes.

Im Anschluss an die Schulung bekommt jeder Teilnehmer eine Teilnahmebescheinigung, die auch zur Vorlage beim Vormundschaftsgericht genutzt werden kann.
Für KiAP- Mitglieder ist die Schulung kostenlos. Nichtmitglieder zahlen einen Kostenbeitrag von €15,00.
Stattfinden wird sie am Donnerstag, den 18.05.2017
von 19.00 Uhr bis 22.00 Uhr in den Räumen von KIBIS, Wasserkrüger Weg 7 in 23979 in Mölln (barrierefrei).
Verbindliche Anmeldungen bei Marlis Peters 

Tel. :04536/9979264

oder per Mail an: info@kiap-herzogtum-lauenburg.de


Terminänderung

für monatliches Treffen für Adoptiv – und Pflegeeltern

Die Kreisgruppe KiAP ( Kinder in Adoptions- und Pflegefamilien) – Herzogtum Lauenburg e.V, lädt zum monatlichen Treffen am Freitag, den 17.03.2017 von 9.00 Uhr – 12.00 Uhr in 23898 Sandesneben ein.

Hier besteht für Adoptiv- und Pflegeeltern oder solche, die es werden möchten,  die Möglichkeit sich über  verschiedenste Themen auszutauschen, zu informieren oder einfach nur zu klönen.

Um Anmeldung wird gebeten unter Tel.: 04536 -9979264 oder info@kiap-herzogtum-lauenburg.de


Ihr lieben Adoptiv – und Pflegeeltern,

Über die Spendenaktion, „Pfand_tastische Box“ bei Edeka Martens in Sandesneben,

haben wir 450€ ! für unser Malprojekt „Gemeinsam neue Wege gehen“ erhalten!
Wir freuen uns nun, dass wir Euch zu einer ganz besonderen Veranstaltung einladen dürfen!
Ihr habt noch bis Sonntag, den 22.01.2017, die Möglichkeit über unseren „Doodle“ einen Tag auszuwählen ; )
Am Samstag, den 11.03.2017 oder Samstag, den 29.04.2017, werden wir von 10.00 Uhr – 18.00 Uhr, in der ehemaligen Gaststätte „Koppelkaten“,

Koppelkaten 7 in 23881 Koberg, die Gelegenheit bekommen mit der Künstlerin Hanny Barth aus Malente intuitives Malen zu erleben.
Die Grundkosten (Angebot der Künstlerin und Raum) sind durch die Spende gedeckt.
Für jede Teilnehmer*in würden Materialkosten in Höhe von 30€ entstehen.
Wir laden Euch herzlich ein, gemeinsam einen Tag „Auszeit“ zu erleben

und mit einem tollen Erinnerungsstück daran nach hause zu gehen!
Es wäre toll, wenn jeder/ jede etwas für ein Mittagsbuffet mitbringt – für Getränke sorgen wir!
Die Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt.

Bitte meldet Euch verbindlich bis zum 22.01.2017 bei uns an, damit wir den Termin fest buchen können!

Wir freuen uns auf Euch!

Liebe Grüße Euer Vorstand der KiAP Kreisgruppe – Herzogtum Lauenburg e.V.

Aktion „Pfand _tastische Box“ bei  Edeka Martens in Sandesneben ermöglicht Pflegeeltern eine Auszeit

 

Zeit  zum Ausruhen oder Innehalten ist gerade  für Pflegeeltern etwas Außergewöhnliches. Pflegefamilien sind ständig „öffentlich“, werden bewertet und haben ein überdurchumlegerschnittliches Maß an Erwartungen zu erfüllen, da viele Fachbereiche, sowie die Herkunftsfamilien der Pflegekinder Teil  ihres Alltages sind.

Der Wunsch nach einer Möglichkeit, sich aus dem Alltag ausklinke zu können ,weg von den Anforderungen, dem Leistungsdruck und den Erwartungsansprüchen Dritter, ist daher groß. Einmal seinen Gedanken und Gefühlen Zeit und Raum schenken können! Einmal nur für sich ganz allein da zu sein!

Diesen Wunsch kann der Pflegeelternverein „Kreisgruppe KiAP (Kinder in Adoptions- und Pflegefamilien) Herzogtum Lauenburg e.V., der seinen Sitz in Sandesneben hat, den Pflegeeltern des Kreises nun erfüllen.

Durch die Aktion „Pfand_tastische Box“ bei Edeka Martens in Sandesneben und die wunderbare Unterstützung vieler Spender und Spenderinnen, die ihre Pfandbons zur Verfügung stellten, kamen unglaubliche 450,02€ zusammen.

Dieser Betrag erlaubt dem Verein nun den Pflegeeltern, im Frühjahr 2017 in der ehemaligen Gaststätte „Koppelkaten“  in Koberg, einen Malworkshop anzubieten.

Die freischaffenden Künstlern/ Kunst- und Kreativtherapeutin Hanny Barth wird diesen Workshop leiten.  Der Pflegeelternverein KiAP möchte Pflegeeltern hier die Gelegenheit geben, Abstand zum Alltag zu bekommen.

Der Verein bietet außerdem Fort- und Weiterbildungen an, unterstützt Pflegefamilien im Alltag, bei Behördengängen, in Krisen oder in rechtlichen Fragen und unterstützt die Verbesserung der Vernetzung aller Beteiligter im Leben von Pflegekindern.

Die Vorstand bedankt sich  herzlich, bei allen, die diese wunderbare Auszeit ermöglicht haben und wünscht  ein gesundes Jahr 2017.


Ein „Roter Faden“ für Pflegeeltern

 

Die Kreisgruppe KiAP- Herzogtum Lauenburg ev. lädt Pflege – und Adoptiveltern, sowie alle Interessierten zum ersten von drei Themenabenden zum Thema „ Roter Faden“ für Adoptiv– und Pflegeeltern ein.

 

Die Abende sollen über Möglichkeiten, Hilfen und Unterstützung im Alltag mit „fremd untergebrachten“ Kindern und deren Bedarfen informieren.

Oft wird dieser Alltag als große Herausforderung empfunden und die Kenntnis über Unterstützungsmöglichkeiten fehlt. Oder es wurde bereits eine Diagnose gestellt, jedoch ist das Wissen über den Umgang und mögliche Hilfen gering.

Frau Marion Praszler, von der „Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige“ von der Vorwerker Diakonie in Ratzeburg, wird den ersten Themenabend am Donnerstag, den 15.09.2016 um 19.00 Uhr in den Räumen von KIBIS, Wasserkrüger Weg 7 in 23979 in Mölln, gestalten.

 

Frau Praszler wir an diesem Tag einen „Überblick über das Teilhaberecht“ geben. Dies betrifft Adoptiv – und Pflegekinder mit Beeinträchtigungen, aber auch jene, mit besonderem Förder – oder Unterstützungsbedarf .

 


 

Ihr lieben Adoptiv – und Pflegeeltern,

vielleicht haben es einige von Euch in der Zeitung gelesen – seit dem 19.08.2016 gibt es ein neues Urteil zum Bewilligungsverfahren der Schulbegleitungen für Grundschulkinder.
Das Gericht hat klar zum Ausdruck gebracht, dass der Streit um die Finanzierung dieser unterstützenden Maßnahme NICHT auf dem Rücken der Familien und betroffenen Kinder ausgetragen werden darf! Es weißt darauf hin, dass Land und Kreise eine angemessene Lösung finden müssen ohne, dass ein Kind damit belastet wird!

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Einladung zum FACHTAG zum Thema

 

Das Fetale Alkoholsysndrom

  • eine pränatale Schädigung mit bleibenden Folgeschäden in der Kindheit,
  • in der Adoleszenz und im Erwachsenenalter –

 

Samstag, 02. Juli 2016

von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Festsaal im Rathaus der Stadt Schwarzenbek

 Ritter-Wulf-Platz 1, 21493 Schwarzenbek

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Referent:

Prof. Dr. Hans-Ludwig Spohr vom

FASD – Zentrum Berlin

 

Fetale Alkoholspektrum-Störungen (FASD) bezeichnen die vorgeburtlich entstandene Schädigung eines Kindes durch von der schwangeren Mutter konsumierten Alkohol. Das Fetale Alkohol Syndrom ist in seiner Variablität sehr vielgestaltig und reicht von ausgeprägten Verhaltens- und Lernstörungen bis hin zu schweren körperlichen und geistigen Behinderungen sowie irreparablen Schädigungen des Zentralen Nervensystems.

Der Wissenschaftler und Arzt Prof. Dr. Hans-Ludwig Spohr setzt sich seit über 40 Jahren für  alkoholgeschädigte Kinder ein. Er ist auf diesem Gebiet einer der führenden Wissenschaftler und

Diagnostiker Deutschlands, der für sein besonderes Engagement und seinen Beitrag zur Verbesserung der Versorgung dieser Kinder vom Bundespräsidenten mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet wurde.

Podiumsdiskussion mit:

  • Frau Sparding (Kreis Herzogtum Lauenburg, Fachdienstleitung Soziale Dienste Nord und Fachreferentin Pflegekinderdienst)
  • Herr Dr. Riederer (Kreis Herzogtum Lauenburg, Fachdienstleitung Fachdienst Eingliederungs- und Gesundheitshilfe)
  • Frau Peters (1. Vorsitzende, Landesverband für Kinder in Adoptiv- und Pflegefamilien Kreis Herzogtum Lauenburg e.V.)

Die Teilnahme am Fachtag ist kostenfrei.

Bitte melden Sie sich bis zum 20. Juni 2016 per E-Mail oder Fax unter folgender Adresse an: c.hoenemann@kreis-rz.de, Fax: 04541 / 888 – 170.

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